
Bei dem sogenannten „Z:NEX miniHomer“ handelt es sich um ein kleines Multitalent, welches durch seinen Namen schon einen Teil seiner Fähigkeiten verrät.
Der „Z:NEX miniHomer“ ist in der Lage sich per Knopfdruck beliebige Punkte zu merken und seinen Besitzer zu einem späteren Zeitpunkt wieder zielsicher dorthin zurück zu führen. Dieses erfolgt mit Hilfe eines kleinen Displays, auf welchem dem Benutzer die Richtung des Ziels angezeigt wird. Es handelt sich nicht um ein herkömmliches Navigationsgerät mit Straßenführung, sondern es wird lediglich die Richtung des Ziels angezeigt, in die man sich bewegen muss.
Auf der Homepage des miniHomers heißt es:
Mit dem miniHomer …
- die einmalige Tour durch die Pyrenäen aufgezeichnet und im Internet veröffentlicht!
- den schönsten aller Tauchplätze vor Sizilien gefunden und exakt markiert!
- Yokohama erkundet und ohne Nachdenken zum Hotel zurückgefunden!
- irgendwo in New York geparkt und das Auto per Knopfdruck wiedergefunden!
- Getränke auf dem Open Air Konzert geholt und die Freunde mühelos wiedergefunden!
- nach Schweden gefahren und den Angelplatztipp des Freundes auf Anhieb gefunden!
- durch Lissabon gebummelt und ein zauberhaftes Restaurant für den Abend gemerkt!
- für den Transrockies Run trainiert und präzise die Laufleistung überwacht!
- und noch einige weiter Beispiele.
Ich finde, dass dieses nur einige Anwendungsbereiche sind, in denen der kleine Begleiter seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann.
Insgesamt ist die Eingabe von bis zu fünf Zielen möglich und diese werden unter bestimmten Symbolen per Knopfdruck abgespeichert. Die Bedingung und somit die Navigation durch die Anwendungsvielfalt erfolgt ausschließlich über die beiden Taster unterhalb des Displays. Schon nach kurzer Anwendungszeit findet man sich gut zurecht.

Der "miniHomer" wird in unterschiedlichen Farben angeboten.
Eine weitere Anwendung bietet die Möglichkeit zurückgelegte Strecken aufzuzeichnen, wodurch der „miniHomer“ zu einem vollwertigen GPS-Tracker wird. Mit einer Speicherkapazität von 250 000 Wegpunkten ist der Speicher sehr großzügig ausgelegt und reicht für mehr als eine Akkuladung.

Mit der Software nTrip, die zum Lieferumfang gehört, lassen sich dann die aufgezeichneten Daten auf den PC übertragen und in der Google-Landkarte darstellen, bzw. auswerten. Die Kartenansicht kann man wahlweise auf (Straßen-)Karte, Satellit und Gelände -Darstellung umschalten.

Die Software "nTrip" verfügt zudem über die Möglichkeit, Fotos mit den geografischen Koordinaten zu „stempeln“, so dass sich der genaue Aufnahmeort der Fotografie in der Landkarte wiedergeben lässt.
Eine weitere Anwendung des „miniHomers“ bezieht sich auf sportliche Aktivitäten. So kann man beispielsweise die Trainingsstrecken und Geschwindigkeiten, sowie Trainingszeiten und zurückgelegte Höhenmeter mit dem Programm nTrip statistisch auswerten. Er kann bei sportlichen Aktivitäten mit einigen interessanten Informationen unterstützen. So zeigt er ab während einer Rad,- oder Joggingtour die aktuelle Geschwindigkeit und Höhe, die zurückgelegte Strecke in m/km und die zurückgelegte Zeit der Strecke in h/min/sec auf seinem Display an. Darüber hinaus berechnet er die Laufgeschwindigkeit in Minuten pro Kilometer.

Alles in allem bin ich angenehm überrascht, wie vielseitig dieser kleine GPS-Zwerg einsetzbar ist. Durch die geringe Größe findet das Gerät in jeder Tasche Platz und trotzdem zeichnet der solide Empfänger kontinuierlich die Wegstrecken auf. Die einzigartige „Homer-Funktion“ gibt dem Benutzer die Sicherheit, auch im unübersichtlichen Straßen-Wirrwarr einer Großstadt, oder aber auch in unbekannten Outdoor-Gebieten, immer wieder zielsicher zu seinem Startpunkt zurück zu finden.

Es gibt noch viele weitere Anwendungsgebiete für dieses Schweizer Taschenmesser der Navigation. Ausgestattet mit 14 GPS Funktionen kann er nicht nur Standorte markieren und auf Knopfdruck wiederfinden, sondern sich auch tolle Orte merken oder wochenlange Touren aufzeichnen, die man mit der mitgelieferten nTrip-Software auslesen und bearbeiten kann.
Wer nun mehr über dieses interessante Gerät erfahren möchte, der kann sich auf den Internetseiten bei Z:NEX weitere Informationen holen. Der Support ist freundlich und hilfsbereit, und ich habe selbst am Wochenende auf meine eMails Antworten bekommen.
Noch ein wichtiger Hinweis: Man kann den miniHomer auch bei eBay, oder ähnlichen Shops, zu einem geringeren Preis bekommen, doch werden dort nur die nackten Geräte angeboten, d.h. man bekommt weder ein Ladegerät, oder ein USB-Kabel, noch die Software „nTrip“ dazu. Auch gibt es keinen Support durch Z:NEX. Damit man das kleine Gerät benutzen kann, muss man sich das Zubehör und die Software anderweitig beschaffen. Dabei ist man dann in jedem Fall mehr Geld los, als wenn man sich die Ware direkt komplett beim autorisierten Anbieter bestellt.
Die hier verwendeten Fotos wurden mir freundlicherweise von der Firma Z:NEX Deutschland GmbH & Co.KG zur Verfügung gestellt.