Am Morgen des 10.08. holten uns Peter und Marzena von zu Hause ab und los ging es. Unsere erste Station war noch in Deutschland und zwar auf dem Wohnmobilstellplatz in Braunschweig.
Der Platz ist kostenlos und entsprechend begehrt. Wir hatten aber das Glück noch zwei frei Plätze zu finden.
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten wurde erstmal Kaffee getrunken und später auf unseren gemeinsamen Urlaub angestoßen.
mmmmhhhhhh leckere Käse-Sahne-Torte



Am nächsten Tag geht es weiter nach Stettin
Bis zum ausgesuchten CP sind es 406 km. Die Fahrt ist sehr ermüdend und zu allem Überfluß stehen wir in einer Baustelle im Stau.
Als ich schon befürchtete einzuschlafen fuhren wir ein Stück Autobahn die so kaputte Fahrbahnen hatte daß ich dachte nach dem Urlaub brauchen wir neue Stoßdämpfer.
Der CP in Stettin ist sehr schön aber etwas abseits gelegen. Es gibt ein Restaurant am Platz. Die sanitären Anlagen sind tiptop.
Paula ist froh endlich nicht mehr im Womo sitzen zu müssen. Sie haßt die langen Fahrten.

Montag vormittag sind wir mit Bus und Bahn in die Stadt gefahren. Wir mußten mit unseren Hunden ganz hinten sitzen. Als ich in der Bahn sitze wollte ich es nicht glauben.........es gab kostenloses Wlan.
Ich finde Stettin ist eine ganz nette Stadt aber nicht schöner oder schlechter als andere Städte.
Mittags haben wir uns ein Restaurant gesucht das typische polnische Küche anbietet und sehr gut gegessen.
Auf dem Rückweg bin ich ganz arglos in den Bus gestiegen und war ganz erschrocken weil der Busfahrer wild gestikulierend und schimpfend auf mich zukam

Es dauerte einen Moment bis ich begriff was er wollte. Ich mußte wieder aussteigen weil Paula keinen Maulkorb trug.
Marzena, die Gott sei Dank die Sprache beherrscht, sprach den Busfahrer an und meinte der Hund tut doch niemandem was. Worauf der Busfahrer nur meinte, selbst wenn er uns mitnähme es wäre der falsche Bus. Uff. Glück gehabt.
Wir haben dann den richtigen Bus genommen und Paula wurde auch ohne Probleme dort reingelassen. Ich wußte nicht daß in Polen Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht.
Wir sitzen dann noch bis 23.00 Uhr vor unseren Womos aber wirklich gemütlich ist es nicht weil regnet und recht kühl ist.
Einen Tag später sind wir dann nach Kolberg gefahren.
Wir hatten wieder das Glück zwei nebenander liegende Plätze zu bekommen. Wir richten uns ein und machen noch einen Spaziergang ans Meer.





Von Kolberg aus geht es nach Leba. Wir wollen uns die Wanderdüne ansehen.
Als wir nach 4,5 stündiger Fahrt in den Ort fahren, dachte ich mich trifft der Schlag. Hier sieht es aus wie auf Pützchens Markt (Kirmes ähnlich wie Münchner Wies`n) nur ohne Fahrgeschäfte.
Ein Lokal reiht sich ans nächste, Souvenirs über Souvenirs, wirklich schöne Sachen wie Bernstein neben absolutem Ramsch.


Wir fahren auf dem CP und suchen uns erstmal einen Platz. Um solche Dinge kümmern sich immer Marzena und Karl. Peter und ich sind nur die Fahrer

Die beiden finden einen Stellplatz der diesmal nicht neben- sondern hintereinander liegt. Ist aber auch ganz nett.

Nachdem wir uns eingerichtet haben schmeißen wir uns in das Menschengetümmel suchen ein Fischlokal und werden fündig.


Wir zockeln zurück zum Platz und ich bemerke daß ich doch ziemlich platt von der Fahrt bin und krieche schon früh in meinen Alkoven.
Morgens mache ich mit Karl noch einen kleinen Spaziergang ans Meer.


Da hat er wohl die Welle unterschätzt


Später wollen wir in den Slowinski Nationalpark die Wanderdüne ansehen.
Marzena organsiert ein Taxi das auch unsere Hunde mitnimmt und so fahren wir bis zum Eingang des Nationalparks.
Von dort aus kann man mit so kleinen E-Bähnchen fahren, sich ein Fahrrad leihen oder zu Fuß gehen.
Wir müssen wegen unserer Hunde zu Fuß gehen. 8,5 km hin und 8,5 km zurück.


Ich glaube den meisten Spaß hatten die Hunde und ICH.




..........wie sagt man so schön bei uns im Rheinland "Dat iss nit weit, aber dat ziiiiieeeeeehhhht sich"


In diesem Sinne.........morgen geht´s weiter